Verarbeitung
Jede Caspar-Tapete wird individuell für dich gedruckt. Mit dieser Anleitung verarbeitest du dein Material sauber, passgenau und ohne böse Überraschungen.
Welches Material verarbeitest du?
Verwende nur Rollen aus einer Anfertigung. Roll die Tapete vor dem Verkleben auf einer glatten, sauberen Unterlage aus und prüf sie sorgfältig auf etwaige Mängel.
Wichtig: Reklamationen, Rückgabe, Umtausch oder sonstige Ersatzansprüche sind bei bereits verarbeiteter Ware ausgeschlossen.
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, glatt, sauber, gleichmäßig saugfähig, farblich neutral und dauerhaft stabil sein. Entferne alte Tapeten restlos, glätte raue Stellen und schließ Löcher und Unebenheiten.
Bei Bedarf grundierst du anschließend mit wasserbasiertem Tiefgrund – das gleicht eine ungleichmäßige Saugfähigkeit aus und festigt sandende Putzoberflächen.
Tipp: Ein einwandfreies Ergebnis gelingt nur auf farblich einheitlichem Untergrund – trag gegebenenfalls Rollenmakulatur oder pigmentierten Tiefgrund auf. Bei nicht saugfähigen Untergründen verklebst du zuerst ein Renoviervlies und tapezierst darauf wie beschrieben (Qualitätsstufe Q4 bis Q3).
Geprüft haben wir unsere Tapete mit „Metylan direct“ von Henkel. Du kannst aber auch jeden anderen Vliestapetenkleister verwenden – wichtig ist nur, dass er für Vliestapeten geeignet ist.
Unsere dimensionsstabile Tapete verklebst du in Wandklebetechnik: Kleister direkt auf die Wand, keine Weichzeit. Trag den Kleister mit einer Rolle satt und gleichmäßig auf – etwas breiter als eine Bahn.
Wichtig: Austretenden Kleister sofort mit einem weichen, feuchten Schwamm entfernen – nach dem Trocknen bleibt er sichtbar.
Halte dich an die Nummerierung – sie steht auf dem Einleger oben an jeder Bahn. Am besten tapezierst du von links nach rechts, der Nummerierung folgend, und grundsätzlich mit dem Einleger nach oben.
Leg die Bahnen lotrecht, von oben nach unten und Stoß an Stoß ins Klebebett. Für die erste Bahn hilft dir eine Wasserwaage oder ein Senklot.
Jede Bahn hat oben einen Einleger mit der Bahnnummer. Ist eine Bahn verkehrt herum verklebt, passt das Motiv nicht mehr zusammen.
Drück jede Bahn mit einem sauberen, weichen, feuchten Tuch oder einem Moosgummiroller an – immer von innen nach außen, bis keine Luftblasen mehr zu sehen sind.
Bitte keinen Rakel verwenden – er kann Kratzer auf der Oberfläche hinterlassen. Am besten eignen sich ein feuchtes Tuch oder ein Moosgummiroller.
Schneide anfallenden Verschnitt sorgfältig mit Schneidelineal und scharfem Cuttermesser direkt an der Wand ab – oben an der Decke und unten an der Fußleiste.
Bei optimal vorbereiteter Wand und passender Materialbeschaffenheit lässt sich Vliestapete trocken und rückstandslos abziehen.
Ansonsten: Tapete befeuchten, Feuchtigkeit einziehen lassen, abziehen – Vlies ist deutlich reißfester als Papier. Alttapeten und Zuschnittreste kannst du über den Restmüll oder hausmüllähnlichen Gewerbeabfall entsorgen.
Beide Materialien haben eine beschichtete Oberfläche. Der Kleister kommt deshalb auf die Bahn statt auf die Wand, die Bahn braucht eine Weichzeit – und sie darf niemals geknickt werden.
Verwende nur Rollen aus einer Anfertigung. Roll die Tapete vor dem Verkleben auf einer sauberen, glatten Fläche aus und prüf sie sorgfältig auf Mängel.
Wichtig: Die beschichtete Oberfläche darf niemals geknickt werden – roll die Bahnen nur leicht. Reklamationen bereits verarbeiteter Ware sind ausgeschlossen.
Der Untergrund muss trocken, tragfähig, glatt, sauber und gleichmäßig saugfähig sein. Entferne alte Tapeten restlos und schließ Löcher und Unebenheiten.
Für Eyeris und Gold empfehlen wir „Metylan Vinyl & Spezial“ in Kombination mit „Ovalit TM“ (beides Henkel).
Mischverhältnis: ½ Packung Kleister (180 g) und 1 Dose Ovalit (750 g) auf 4 l Wasser. Beachte zusätzlich die Anmischhinweise auf den Packungen.
Anders als bei unseren Vliestapeten kommt der Kleister hier nicht auf die Wand, sondern auf die Rückseite der Bahn. Trag ihn gleichmäßig auf dem Tapeziertisch auf.
Lass die eingekleisterte Bahn anschließend 5–10 Minuten weichen, bevor du sie an die Wand bringst.
Setz die Bahnen vorsichtig, lotrecht und Naht an Naht an die Wand – der Nummerierung folgend von links nach rechts, Einleger oben.
Wichtig: Einmal angelegte Bahnen möglichst nicht mehr verschieben – das Material hat einen Memory-Effekt. Und bitte nicht über Ecken tapezieren.
Jede Bahn hat oben einen Einleger mit der Bahnnummer. Ist eine Bahn verkehrt herum verklebt, passt das Motiv nicht mehr zusammen.
Drück die Bahn mit einem weichen, feuchten Tuch oder einem Moosgummiroller von innen nach außen an.
Kleisterreste sofort mit einem feuchten – nicht nassen – Tuch entfernen. Bitte keinen Rakel verwenden, er kann Kratzer hinterlassen.
Schneide den Verschnitt mit Schneidelineal und scharfem Cuttermesser direkt an der Wand ab – oben an der Decke und unten an der Fußleiste.
Hinweis: Diese Angaben sind allgemeine Empfehlungen. Arbeitsbedingungen und Untergrundbeschaffenheiten liegen außerhalb unseres Einflusses und schließen einen Anspruch aus diesen Angaben aus. Im Zweifelsfall empfehlen wir ausreichende Eigenversuche.